Geschichte - Kapfenberger Turnverein

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Geschichte

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1902: Gründung des Turnvereins „Siegfried“
Der Vereinsname bezieht sich auf eine Edelstahlmarke der Firma Böhler




1911: 10jährige Bestandsfeier am 14. Okt. 1911




1913: Vereinswettturnen in Verbindung mit einer Jahrhundertfeier (1813-1913) des
Deutschen Turnerbundes.
Das Großereignis war das Deutsche Turnfest in Leipzig mit 62.000 Besuchern und
80.000 Teilnehmern beim Festzug.
Die Frauen, Männer und Zöglinge hatten im Turnverein bereits folgende
vereinseigene Geräte zu8r Verfügung: Tisch, Pferd, Bock, Barren, Federsprungbrett,
Kleingeräte.

1914: Schauturnen in Hammerls Kino (heute Wotzka) am Lindenplatz: keine Bühne, rings
um einen freien Turnplatz waren Tische und Sessel gruppiert.
Maskenball am 1. Hornung (Feber) 1914 in Hammerls Sälen. Musik: Kapfenberger
Werkskapelle.
Beginn des Ersten Weltkriegs. Der Hallenturnbetrieb musste eingestellt werden, weil
der Turnsaal u. a. von einer rumänischen Einheit besetzt war.

1919: Bergturnfest auf dem Rennfeld mit Jahrfeier am 17. August.
Gründung des „Deutschen Turnerbundes 1919 am 7. September 1919 in Linz. Dieser
sah als Mittel zur Heranbildung eines an Leib und Seele gesunden starken Volkes das
durch Friedrich Ludwig Jahn begründeten Turnens.
Der Turnverein „Siegfried“ führte seinen Turn- und Spielbetreib in der Schinitz hinter
dem ehemaligen Fußballplatz auf einem zur Mürz abfallenden Wiesenstreifen durch.
Am oberen Ende dieses Platzes wurde eine Umkleide- und Gerätehütte aufgestellt.

1921: Feierliche Übergabe der aus Spenden angeschafften Vereinsfahne anlässlich einer
Feier am 11. Dezember 1921 durch die Fahnenmutter, Frau Hedwig Fritz.






1922: Unter Leitung des Oberturnwartes Dr. Ludwig Armbruster wurde der Turnverein
„Siegfried“ beim 1. Deutschen Bundesturnfest vom 21. – 23. Uli im Vereinsweltturnen
Fünfter. Im Sechskampf der Oberstufe belegten Hermann Mayer und Hermann Fritz
vordere Plätze.
In diesem Jahr wurde auch ein Grundstück in der Au von Herrn Rudolf Ramsaner
erworben. Die Geldmittel dafür wurden durch freiwillige Erhöhung der
Mitgliedsbeiträge, durch größere Spenden von unterstützenden Mitgliedern und
Freunden des Vereins, aber auch durch Einnahmen bei turnerischen und sonstigen
Veranstaltungen, z.B. Fetzenmarkt aufgebracht. Der Platz wurde eingeebnet und
eingezäunt, wobei Tbr. Alois Krischey hauptbeteiligt war.

1923: wurde unter Leitung von Ing. Sepp Strohmeier und Hans Reiter die Volkstanzschule
des Dv. Turnvereins „Siegfried“ Kapfenberg gegründet.

1924: fand ein Familienabend mit dem Eröffnungskonzert des neugegründeten
Vereinsorchesters unter Tbr. Kurt Feldbacher im Vereinsheim statt.
Am 4. Oktober 1924 wurde der Freiturnplatz in der au eröffnet. Die Umkleide- und
Gerätehütte aus der Schinitz wurde auf dem neuen Turnplatz wieder errichtet. Tbr.
Wenzel pflanzte neben der selbst ausgelegten Laufbahn eine Linde, während bei der
Sprunggrube Ado Kytka und Otto Jandl eine Eiche pflanzten.

: feierte der TV „Siegfried“ Kapfenberg seinen 25-jährigen Bestand. Beim 2.
Bundesturnfest in Wien waren unter der Leitung von Tbr. Ludwig Armbruster 74
Festteilnehmer dabei. Im Turnerinnen-Vierkampf wurde W. Strohmeier
ausgezeichnete Fünfte.

1931: fand am 18. Jänner die Siegerehrung zum Vereinsschneeschuhlauf statt. Den 1. Sieg beider Turnerinnen errang Anna Jandl, bei den Turnern Fritz Haller und bei den
Zöglingen Othmar Dohr.
Mit 44 SchülerInnen beteiligte sich der TV Siegfried beim 2. bundesjugendtreffen in
Salzburg.
Höhepunkt dieses Jahres waren die 30-jährige Bestandsfeier sowie eine
Hauptjulfeier.

1932: Bei der Jahreshauptversammlung ehrte der 1. Sprecher (Obmann) Tbr. Wenzel die
Tbr. Hans Knebel und Baumeister Heinrich Ullrich für ihre Verdienste und 25-jährige
Tätigkeit mit dem goldenen Vereinsabzeichen.
Die Neuwahl ergab folgendes einstimmiges Ergebnis: 1. Sprecher: Wenzel;
2.Sprecher: Wallner; Dietwart: Dietrich; Turnwarte: H. Meyer, Graff und Hulterer;
Säckelwarte: Sajowitz und Roßkogler; Fahnenjunker: Roßkogler und Götschl;
Bücherwart: Wallner; Schriftwart: Ing. Jandl und Tschw. Jandl; Zeugwarte: Wuzog und
Haas; Beisitzer: Wukitschewitsch, Dr. Armbruster, Tschw. Schlafter, Ing. A. Becke und
Tschw. Antonia Fuchs.

1933: Zur Schaffung des lange geplanten Turnerheimes auf dem Turnplatz in der Au
(Brandlgasse 7) werden Schuldverschreibungen ausgegeben, wodurch ein
Gesamtdarlehen von Zehntausendeinhundert Goldschilling aufgebracht wird. Am
17. Juni fand dann die Gleichenfeier zum turnerheim statt, am 22. Oktober 1933
wurde es eröffnet.
Die Sieger beim Vereinswettturnen waren Alois Krischy, Franz Neuwirth, anton Paier,
Heino Nedelko sowie Emmi Ramsauer und resi Stachl.

1934: fand am 15. November eine a. o. Hauptversammlung mit dem Tagesordnungspunkt
statt: Auflösung des Turnvereins „Siegfried“ wegen wirtschaftlicher Notlage.

1938: Durch die Eingliederung aller sporttreibenden Vereine in den NSRL
(Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen) fand am 23. Mai die
Versammlung zur Wiedergründung mit dem neuen Vereinsnamen „Kapfenberger
Turnerbund“ statt. Ab 1938 gab es auch eine NSRL-Fahne. Beide wurden vermutlich
beim Einmarsch der Russen 1945 vernichtet.

1946: Mittels Auflösungsbescheid der Sicherheitsdirektion vom 21.5.1946 wurde der
Turnverein „Deutscher Turnerbund Kapfenberg“ wieder aufgelöst.

: fand am 11. Juni die Jahreshauptversammlung zur Umbildung des Vereins „Deutscher
Turnerbund Kapfenberg“ in „Kapfenberger Turnverein“ statt. Das war nur möglich,
weil gemäß der Berufung durch Tbr. Armbruster bei der obersten Instanz der
Auflösungsbescheid der Sicherheitsdirektion vom 21.5.1946 rechtswidrig war und der
bisherige Verein noch weiter bestand. 36 anwesende Mitglieder wählten den neuen
Turnrat:
Obmann: Dr. Ludwig Armbruster
Obm. Stv.: Ing. Adolf Becke
Kassier: Hugo Lang
Kass. Stv.: Antonia Fuchs
Fachwart: Ing. Alois Krischey
Fachw. Stv.: August Zechner
Zeugwart: Roman Holzleitner
Zeugw. Stv.: Luise Dolensky
Schriftw.: Hans Matauschek
Kulturwart: Michael Sattler
Säckelprüfer: Florian Triefhaider
Die im Jahr 1938 durch den NSRL „Zwangsverordneten“ Satzungen wurden
entsprechend geändert, wobei wesentlich war, dass von keiner Seite irgendwelche
Parteipolitik in den Verein gebracht wird.

1952: Rückstellung des Vereinsvermögens durch die Stadtgemeinde Kapfenberg. Turnplatz
und Turnerheim befanden sich durch die Instandhaltung des dort wohnenden
Platzwartes, Herrn Scharang, in gutem Zustand.

1953: 3 Turnerinnen und 2 Turner fuhren zum Deutschen Turnfest (2.-9. August) nach
Hamburg. Es nahmen 25.000 WeltkämpferInnen und 60.000 Festzugsgäste teil.
Tschw. Karl brachte im Dreikampf einen Sieg heim.
Dem K.T.V. wurde noch immer keine Schulturnhalle zur Verfügung gestellt. Für die
Turnstunden im Turnerheim und am Turnplatz wurde der Brucker Turnlehrer Franz
Haring als Vorturner eingestellt.

1955: Am 10. Dezember fand wieder eine Julkneipe (zur Wintersommerwende) statt. Daran
nahmen Dr. Armbruster, Toni Fuchs, Justi Hirschmanner, Gretl Graff, Anna Krischey,
Dr. Gustav Fritz, Julie Gratzer, G. Matauschek und F. Triefhaider statt.

1960: Das Jahr begann mit einem Faschingszauber beim Turnerwirt und endete mit einem
stimmungsvollen Weihnachtsabend. Dabei wurden auch langjährige Mitglieder
geehrt: Dr. Armbruster (50 Jahre), Justine Armbruster (40), Alois Krischey (40), Toni
Fuchs (40), Priska Holersch (25), Gusti Linzbichler (25).

1961: Erstmalig durfte der K.T.V. wieder in Volksschulturnsaal Wiener Straße turnen: zwei
Kinder- und Jugendriegen, einer Männer- und Frauenriege sowie einer
Leistungsriege.



1964: einen Städtevergleichskampf im Kunstturnen gegen St. Veit/Glan konnten wir mit
257.40 zu 252 Punkten knapp gewinnen.
Beim Gauturnfest des ÖTB-Steiermark in Judenburg wurde Gerda Peroutka im Gem.
8-Kampf Gauturnfest-Siegerin. Bei den Bergturnfesten Magdalensberg, Ziesel,
Stanglalm, Schöckl und St. Wolfgang wurden insgesamt 37 Siege und außerdem am
Rennfeld der Wanderpreis für Gästevereine errungen.

1965: Bei sechs von unserem Verein beschickten Bergturnfesten konnte Gerda Peroutka
sechs erste Siege erringen. Mag. G. Peroutka wurde Sieger des Deutschen
Fünfkampfes auf der Stanglalm. Den Wanderpreis auf dem Rennfeld konnten wir
durch unsere Breitenarbeit bei der Jugend mit 42 Siegern zum zweiten Mal gewinnen.
In einem Kür-Sechs-Kampf der obersteirischen Turner siegte Willi Weißenbacher. Den
3. Städtewettkampf gegen St. Veit/Glan konnten wir knapp mit 196.0_195.95
gewinnen und mit Tbr. Mag. Peroutka auch den Einzelsieger stellen (51.7 Punkte).

1966: Höhepunkt dieses Jahres war das ÖTB-Bundesturnfest in Innsbruck, wo Karin Heinz
im Schwimmen zwei erste und einen zweiten Platz belegte, und Gerda Peroutka beim
Bundesturnfestwettkampf als beste Österreicherin den zweiten Platz erreichte.
Den traditionellen Städtewettkampf gegen ST. Veit/Glan konnten wir hoch mit
200.75:194.50 gewinnen, wobei auch die drei ersten Plätze an uns gingen (G.
Peroutka, W. Weißenbacher, W. Kogler).
Mit 51 siegreichen Teilnehmern konnten wir endgültig den Wanderpreis beim
Rennfeld-Bergturnfest für uns gewinnen.
Anlässlich des 65-jährigen Bestehens wurde im Theatersaal des Werkshotels ein
festliches Jubiläumsturnen abgehalten, welches einen Querschnitt durch unserer
Vereinsarbeit darstellte.

1968: Bei den steirischen Schüler- und Jugendgerätewettkämpfen des Fachverbandes und
des ÖTB konnte sich unsere Turnerjugend mit 6 ersten, 5 zweiten und 5 dritten
Plätzen hervorragend schlagen. Gert Tschepen wurde steir. Juniorenmeister im
Speerwurf. Hermine Edlinger trat bei sechs Bergturnfesten an und wurde sechsmal
Erste. Beim Internationalen Städtevergleichskampf der Leichtathleten in Kempten
(Graz, Judenburg, Kapfenberg, Kempten) wurden wir in der Mannschaftswertung
jeweils Zweite, während sowohl die Einzelwertung bei den Frauen durch Hermine
Edlinger als bei den Männern durch Gert Tschepen gewonnen wurde.

1969: Bei den vom K.T.V. veranstalteten ÖTB-Leichtathletik-Landesmeisterschaften im
Alpenstadion konnten die vom Herrn Bürgermeister gespendeten Ehrenpreise für die
Tagesbestleistung von Gerda Peroutka und Gert Tschepen gewonnen wurden. Dieser
wurde wieder steir. Juniorenmeister im Speerwurf und Sechster bei den Österr.
Meisterschaften, während jene Dritte im Fünfkampf bei den Steir.
Mehrkampfmeisterschaften wurde.

: Bei den steir. Landesmeisterschaften im Kunstturnen siegte in der Turner-Oberstufe Tbr. Mag. G. Peroutka. Beim Gauturnfest des ÖTB-Steiermark in Schladming konnten
wir bei einem Teilnehmerfeld von über 400 Aktiven hervorragende Platzierungen
erreichen: Gauturnfestsiegerin Gerda Peroutka; Leichtathletik: 1. Hermi  Edlinger
Männer AK 1: 1. Eduard Martischnegg; Turnen: 3. Otto Ropin und Hermann Reinhard,
4. Erwin Ropin, 3. Gertrud Plessing; Gem. Mehrkämpfe: 1. Sissy Pairitsch, 3. Bernd
Brandstätter.

1971: Im siebzigsten Bestandsjahr umfasste der K.T.V. bereits über 300 Mitglieder. Bei uns
turnten nicht nur weit über 100 Kinder zur Gesunderhaltung, sondern es wurden
auch die besonders Leistungswilligen unter ihnen gefördert. Zahlreiche Siege wie
durch Otto und Erwin Ropin, Jörg Ehgartner, Harald Steinwender sowie Brigitte
Strohmeier bestätigen dies.
Für die Älteren wurde erstmalig wieder ein Seniorentreffen veranstaltet.
Den Ausklang bildet das Jubiläumsschauturnen im Werkshotel.
Bei den Kapfenberg abgehaltenen Mehrkampfmeisterschaften der Leichtathleten
gewann unser Verein 3 Silber- und 2 Bronzemedaillen.
Dr. G. Fritz besuchte mit den Vorturnern Gerda und Günter Peroutka sowie Will
Weißenbacher die XVII Kunstturn-Weltmeisterschaften in Laibach, um sich an den
gezeigten Spitzenleistungen für den Übungsbetrieb im K.T.V. zu orientieren.

1973: Besuch des Deutschen Turnfestes in Stuttgart, wo 55.000 Aktive aus 3500 Vereinen
versammelt waren. Eröffnung der Sporthalle Walfersam, wobei auch der K.T.V. mit
Schauvorführungen teilnahm.

1974: Auf Grund seiner Erfolge wurde der Kapfenberger Turnverein sowohl mit der
Ausrichtung der Steirischen Landesmeisterschaften und erstmalig der
österreichischen Staatsmeisterschaften im Kunstturnen betraut. Beide
Veranstaltungen waren mustergültig vorbereitet. Am erfolgreichsten war Jörg
Ehgartner in der Jungturner-Meisterstufe.

1975: Vom 1.-5. Juli fand die 6. Gymnaestrada in Berlin mit 22.000 Teilnehmern aus 36
Nationen statt. Vorturner des K.T.V. (Grete Patzelt, Gerda Peroutka, Friederike
Holzer, Erwin Ropin und Günter Peroutka) erhielten die Gelegenheit, sich bei diesem
Weltturnfest bei 158 Vorführungsgruppen über den neuesten Stand des Turnens zu
informieren.
Jörg Egartner wurde steirischer Jugendmeister im Gerätturnen; weitere vordere
Plätze gab es durch Erich Hörntner, Alfred Wadsack und Werner Ropin.

1976: Der Kapfenberger Turnverein umfasst mittlerweile über 500 Mitglieder und hat
besonders durch die neu hinzugekommenen Turnstunden in der Sporthalle
Walfersam einen großen Aufschwung genommen. Es gab Erfolge in der Leichtathletik
(Silber: Hanni Schutti; Bronze: Jörg Ehgartner) und im Gerätturnen (Silber: Alfred
Wadsack und Erich Hörtner; Bronze: Werner Ropin und Mark Patzelt). Höhepunkt ist
unsere Jubiläumsfeier mit Schauvorführung im Werkshotel.



1977: Drei geprüfte ÖFT-Kampfrichterinnen im K.T.V.: Die beiden Vorturnerinnen Grete
Patzelt und Gerda Peroutka sowie K.T.V.-Oberturnwart Margit Kratzer bestanden die
Prüfung für die Kampfrichterlizenz des österr. Fachverbandes für turnen.
Spitzenplätze gab es u.a. bei den steirischen ÖTB-Gerätturnermeisterschaften: Kür:
2.Regina Murschetz, 3. Michaela Wipel; Pflicht: 3. Birgit Schober, 5. Gudrun Peroutka
bzw. 1.Erich Hörtner, 2. Wolfram Knabl (alle K.T.V.) Bei Bergturnfesten siegten am
Rennfeld Mag. Bernd Brandstätter, auf der Stauglalm Jutta Aspelmayer.

1978: Erstmalis gelang es mit Erich Hörtner einem Kapfenberger Turner, den Titel eines
steirischen Landdesmeisters im Gerätturnen zu erringen – nicht zuletzt auch ein
Erfolg seines Trainers Mag. Günter Peroutka.
Tiefgreifende Änderungen gab es auch bei den seit 1955 unverändert bestehenden
Satzungen die von Dr. Karl Fibrich in langer Kleinarbeit den neuen Erfordernissen
angepasst wurden.
Am Vereinsturnplatz und im Turnerheim in der Au folgte unserer bewährten
Platzwartfamilie ein neues Team: Hilde und Franz Schutti. Im K.T.V.-Turnrat
übernahm Waltraud Pritz das Amt des Kassenwartes von Gerlinde Beck. Mit 578
Mitgliedern erreichte der K.T.V. einen neuen Höchststand.

1979: Die gesellschaftlichen Aktivitäten im Vereinsleben reichten vom Turnvereins
Gschnasfest im Flughafenrestaurant – mit Gratisflügen als Preise- über die
traditionelle Sonnenwendfeier am Turnplatz bis zur vorweihnachtlichen K.T.V.
turnschau. Erich Hörtner und Ewald Pieber legten die staatliche Lehrwarteprüfung ab;
dieser wird neuer Oberturnwart für die Leistungsturner im ÖTB. Bei den steirischen
ÖTB-Meisterschaften in Leibnitz siegte Uli Steiner vor Ute Meyer in der LSt. 5 und
Georg Murschietz in der LK3. Bei den steir. Landesmeisterschaften gab es zweimal
Gold durch Erich Hörtner und Wolfgang Maier sowie zweimal Bronze durch Uli
Steiner und Doris Auer. Bei den Landesschülermeisterschaften in Schladming errang
Birgit Schober aus der Erfolgsriege der geprüften Lehrwarte Friederike Holzer
erstmals den Titel einer steir. Schülermeisterin.

1980: Neben der Breitenarbeit gab es weitere K.T.V.-Erfolge im Gerätturnen. Doris Auer
wurde Steir. Schülermeisterin; Wolfang Maier siegt bei den steirischen und holte
Bronze bei den österreichischen ÖTB-Meisterschaften. Neun K.T.V.-Turnerinnen und
Turner brachten vom Steirischen ÖTB-Gauturnfest in Feldbach drei 1., zwei 3. sowie
je einen 4. und 5. Platz mit, wobei besonders Sabine Strohmaier in der Leichtathletik
mit einer guten Leistung überraschte.
Mag. Günter Peroutka ist einer jener 6 Österreicher, der die internationale
Kampfrichter-Lizenzprüfung des ITB bestand und nun bis zu Weltmeisterschaften im
Gerätturnen alles werten darf.
Gemeinsam mit der Österr.-Sowjet. Gesellschaft Veranstalter der K.T.V. eine Turngala
mit russischen Staats-, Europa- und Weltmeistern im Turnen und in der
Sportgymnastik.

: Fünf Turnmedaillen gab es im Jubiläumsjahr. Sabine Mauerhofer war in Hochform:
Bronze bei den österreichischen Schülermeisterschaften (dort wurde Georg
Murnschetz Vierter) sowie ‚Geld und den Pokal der Steirischen
Landesmeisterschaften in der LSt4, Bronze ging an Doris Auer. Bei der Turnerkür
holte hier Wolfgang Maier Bronze, im Pflicht-Sechskampf ging Gold und der Pokal an
Erich Hörtner, Silber gab es für Otto Ropin (alle K.T.V.). In der Breitenarbeit gab es
einen großen Aufschwung; das neue Schi-Fit-Training hat großen Anklang gefunden.
Den Abschluss des Jubiläumsjahres „80 Jahre Kapfenberger Turnverein“ bildeten das
Adventturnen der Jugend sowie der Gesellschaftsabend mit Schauturnen im großen
Theatersaal des Werkshotels.

2001: Am 17. November 2001 fand im Hotel Böhlerstern die „Kapfenberger Sportgala“ mit
„100 Jahre Kapfenberger Turnverein“ statt, mustergültig vorbreitet von Nik Pichler
(Stadtgemeinde), Nadja Gass und Mag. Günter Peroutka (beide K.T.V.). Es gab ein
Feuerwerk von Vorführungen durch den Kapfenberger Turnverein und seinen Gästen
(Tanzfabrik ATG, Trampolingruppe Gratwein, Grazer Spielmannszug sowie der „happy
body Showgruppe“. Mit Spaß und Können turnten auf Minitramp und Hochbarren die
K.T.V.-Oldies Erich Hörtner, Mark Patzelt, Günter Peroutka, Ewald Pieber, Eerwin,
Otto und Werner Ropins sowie Alfred Wadsack (leider nicht mitturnen konnten
Günter Gratzer, Werner Kogler und Horst Wanek).
Ausgezeichnet war auch die Präsentation der Sektion K.T.V.-Karate. Die
Sportlerehrung der Montan Bears und Sängerin Sandra Pires gaben viel
Gesprächsstoff beim nachfolgenden Bankett, zu dem einerseits die Gemeinde und
andererseits der Turnverein anlässlich seines Jubiläums geladen hatte.

2007: Angeboten wurde Kinderturnen 6-9 Jahre und Gerätturnen 6-12 Jahre, geleitet von
Tanja Derler und Tina Vollmann. „Gut in Form“-Gymnastik sowie Pilates mit Sabine
Pock und „Fit ab 40“ – Funktionsgymnastik für Damen und Herren mit Herta Schuster.
Die Sektion K.T.V. – Karate unter Gabriele und Christoph Zavertanik bot Allround- und
Shotokan-Karate für Anfänger sowie traditionelles Karate, Kata und Kumite spezial für
Fortgeschrittene.

2008: Neu ist ein Eltern-(Mutter-bzw./ und Vater-) & Kindturnen mit Andrea und Gernot
Peroutka sowie das Gerätturnen für Buben und Mädchen von 6-12 Jahre mit Tanja
Derler.

 
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